Mindy Weisel - ein bewegtes, bewegendes Leben
19. Oktober 2009
Ihre Eltern haben Auschwitz überlebt. Die Künstlerin Mindy Weisel wurde als einzige Tochter in Bergen-Belsen geboren. Im Jahr 2009 kehrte sie nach Deutschland zurück, um ihre Werke einem deutschen Publikum vorzustellen. In ihren Gemälden spiegelt sich ihr bewegtes und bewegendes Leben in allen Schattierungen. Auf ihrer Deutschlandreise besuchte Mindy Weisel die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Dr. Gabriele Hammermann, die Direktorin der Gedenkstätte, begleitete Mindy Weisel auf ihrer Tour zu den Orten der grauenvollen Verbrechen. Die Künstlerin traf sich auch mit Kollegen einer Dachauer Künstlervereinigung, die sich mit der dunklen Vergangenheit ihrer Heimatstadt aktiv auseinandersetzen. Im Jugendgästehaus Dachau – einer Institution, die deutsche Jugendliche über die nationalsozialistische Vergangenheit ihres Heimatlandes aufklärt - sprach Mindy Weisel zu einer Gruppe von 60 Gymnasiasten. Die Fernsehstation "Deutsche Welle" begleitete die Rückkehr Mindy Weisels nach Deutschland. Die Deutsche Welle plant eine Dokumentation über die tief bewegte, aber stets optimistische Künstlerin.
• Deutsche Welle Video:Trauer übermalen
Botschafter begeistert Bayern
21. September 2009
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Ein bayerisches Willkommen für Botschafter Philip D. Murphy Foto: Marcus Schlaf Bild vergrößern |
Der neue US-Botschafter Philip D. Murphy eroberte Bayern im Sturm. Schüler und Studenten aus ganz Bayern bereiteten "Obamas Mann in Deutschland" im Amerika Haus München einen begeisterten Empfang und nahmen die Gelegenheit wahr, ihm Fragen zu verschiedenen Themenbereichen zu stellen. Zuvor hatten mehr als achtzig Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur den Gast aus Berlin im Haus von Generalkonsul Tribble begrüßt. Auf dem Besuchsprogramm des US-Botschafters stand außerdem eine Rede zur Wirtschaftspolitik vor etwa hundert Mitgliedern der amerikanischen Handelskammer. "Ich komme ganz bestimmt sehr bald wieder nach Bayern", versprach der US-Botschafter zum Abschluss seines Besuchs.
Fotoimpressionen
Baseball begeistert Bayern
11. September 2009
Mehr als 10.000 Besucher strömten in das Regensburger Baseball Stadion, um beim Baseball World Cup 2009 in Regensburg das Spiel zwischen den USA und Deutschland live mitzuerleben. US-Generalkonsul und Sportfan Conrad Tribble reiste extra aus München an, um bei dieser einmaligen Gelegenheit dabei zu sein. Er begrüßte das US-Team in der Armin-Wolf-Arena und gab Interviews. Er freute sich über das außergewöhnlich große Interesse der Regensburger an der typisch amerikanischen Sportart Baseball. Eins fand Generalkonsul Tribble besonders beeindruckend: Bayerische Austauschschüler, die in USA die Schule besucht hatten, feuerten das amerikanische Baseballteam an. Die Weltkulturerbestadt Regensburg gilt als eine der Baseball-Hochburgen in Deutschland.
• Artikel in der Mittelbayerischen: "Regensburg: Baseball Gala vor 9600 Fans"
• Demnächst hier: Videoclip zum Event – stay tuned
"Untrennbar miteinander verbunden"
15. August 2009
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US-Staatssekretärin Judith McHale (Mitte) und US-Generalkonsul Conrad Tribble (Mitte links, hinten) mit Diskussionsteilnehmern Foto: Renate Zeschitz Bild vergrößern |
Judith McHale, neu ernannte Staatssekretärin für "Public Diplomacy" und Öffentlichkeitsarbeit im amerikanischen Außenministerium, begleitet derzeit
Richard Holbrooke, den US-Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan, auf seiner Reise nach Pakistan. Sie nutzte einen Zwischenstopp in München, um mit deutschen Studenten, Journalisten und Teilnehmern von Austauschprogrammen über die deutsch-amerikanische Partnerschaft zu diskutieren. Die Teilnehmer betonten, wie sehr sich das Amerikabild in Deutschland durch Präsident
Obamas Kairo-Rede zum Positiven gewandelt habe. Judith McHale will vor allem neue Kommunikationstechnologien zur besseren interkulturellen und internationalen Kommunikation einsetzen, gleichzeitig aber verstärkt persönliche Begegnungen fördern. Sie betonte, dass unsere "Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind."
Willkommen und Grüß Gott!
7. August 2009
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| Generalkonsul Conrad R. Tribble |
Der neue US-Generalkonsul Conrad R. Tribble nahm am 7. August 2009 die Amtsgeschäfte als 50. US-Generalkonsul in München auf. Mr. Tribble hat langjährige Deutschlanderfahrung. Er lebte bereits 1979-80 als Austauschschüler ein Jahr in Niedersachsen, studierte an der Universität Bonn und arbeitete 1982 als Praktikant im Bundestag. Von 1992-94 war er Referent für Deutschland im amerikanischen Außenministerium. Die Jahre 1994-97 verbrachte er in Deutschland – zunächst ein Jahr als Austauschdiplomat im Auswärtigen Amt im Arbeitsstab Mittel-und Osteuropa, danach als Leiter der Sektion Außenpolitik in der US-Botschaft in Bonn.
Von 2008 bis Mitte 2009 war Conrad Tribble im Irak als Leiter eines regionalen Wiederaufbauteams (PRT) in Ostbagdad tätig.
Neben seiner Muttersprache Englisch spricht er Deutsch, Französisch, Spanisch und haitianisches Kreolisch.
Sie wollen mehr über den neuen Generalkonsul wissen?
Am Ball bleiben
25. Juli 2009
Wie funktioniert eigentlich American Football? Wie gut spielt Präsident Obama Basketball? Wie halte ich den Baseballschläger richtig? Fragen über Fragen beantworteten Trainer und Coaches amerikanischer Sportclubs beim American Sports Festival im Olympiapark München. Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des US-Konsulats und die
Fakultät für Sportwissenschaft der Technischen Universität München hatten Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren zu Sport, Spiel und Spaß unter dem schönsten Zeltdach der Welt eingeladen. Mehr als 100 Jungs und Mädels waren mit Feuereifer bei der Sache und wollten alles von den amerikanischen Profis lernen. Natürlich gab es auch ein Cheerleader-Programm. Die Mädchen studierten im Laufe des Nachmittags eine kleine Choreographie ein, die sie zum Ende der Veranstaltung als krönenden Abschluss stolz präsentierten. Alle Teilnehmer bekamen ein T-Shirt und wollten nur noch eins wissen: Wann dürfen wir wiederkommen?