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Aktuelles

Präsident Barack Obama in Deutschland
5. Juni 2009

Präsident Obama legt eine Rose im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald nieder
Präsident Obama legt im ehemaligen
Konzentrationslager Buchenwald eine 
Rose nieder.
 
Präsident Barack Obama traf am Donnerstagabend, den 4. Juni, in Dresden ein. Am Freitag, dem 5. Juni, standen Gespräche mit Kanzlerin Angela Merkel auf dem Programm. Außerdem besuchte er die Frauenkirche,trug sich in das Goldene Buch der Stadt Dresden ein und gab zusammen mit Kanzlerin Merkel eine Pressekonferenz. Die Dresdner empfingen den Gast aus Amerika mit "Welcome, Mr. President!" Schildern. In Begleitung von Bundeskanzlerin Merkel besuchte Präsident Obama dann am Nachmittag des 5. Juni das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald und diskutierte dort auch mit Jugendlichen. Zum Abschluss seines Aufenthalts in Deutschland besuchte der Präsident im Landstuhl Regional Medical Center verwundete amerikanische Soldaten und Krankenhauspersonal.
| Präsident Obama in Dresden | MDR Dossier | Offizielle Internetseite der Stadt Dresden | Gedenkstätte Buchenwald | Rede vor der Gedenkstätte Buchenwald | Blog des Weißen Hauses zu Buchenwald

Neuigkeiten aus dem Konsularbezirk

Die ersten 100 Tage Interaktiv
30. April 2009

Generalkonsul Nelson mit Nachwuchsjournalisten
Junge Presse beim "Netzwerken"
Photo: Marianne Pidala
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Die ersten 100 Tage Präsident Obamas im Amt waren das Thema einer Pressekonferenz für junge Medienmacher im US-Generalkonsulat München. Die Junge Presse Bayern, Bildung Interaktiv und das US-Generalkonsulat hatten das Programm organisiert. US-Generalkonsul Eric Nelson und Kathryn Crockart, Konsulin für Öffentlichkeitsarbeit, beantworteten die Fragen von 40 jungen Nachwuchsjournalisten im Alter von 15-25. Zusätzlich waren weitere Pressevertreter online live zugeschaltet und konnten ebenfalls Fragen stellen. Im Mittelpunkt des Interesses standen Fragen zur Wirtschaftskrise, zur Rolle der First Lady Michelle Obama und zu wichtigen außenpolitischen Themen. Am 29. April hielt Generalkonsul Nelson außerdem im Wirtschaftsbeirat der Union vor etwa 100 Wirtschaftsvertretern eine Rede zum Thema: "Neue Akzente in der amerikanischen Wirtschaftspolitik." 


"Meeting in München produktiv, Voraussetzung für Fortschritt in Afghanistan"
1. April 2009
Richard Holbrooke, Botschafter Bernd Muetzelburg und Peter Galbraith
"Die Welt hat Afghanistan nicht
 vergessen."
Photo: Thomas Schaller
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Im Vorfeld des NATO-Gipfeltreffens und im Anschluss an die Internationale Afghanistankonferenz in Den Haag traf sich der US-Sonderbeauftragte für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, mit Vertretern von 15 Ländern. Er vertiefte in seinen Gesprächen die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit in Afghanistan und erläuterte die neue US-Strategie für Afghanistan und Pakistan. Außenministerin Hillary Clinton, die am Tag zuvor an der Haager Afghanistankonferenz teilnahm, sagte: "Das war ein bedeutender Tag, der zeigte, wie wichtig das Thema Afghanistan der Weltengemeinschaft ist. Und diese Konferenz hat alles erreicht, was wir uns erhofft haben. Sie hat die internationale Staatengemeinschaft gegen das Terrornetzwerk El-Kaida vereint, sie hat die Vereinten Nationen gestärkt, und sie hat uns in unserem Bestreben bestärkt, mit allen hier vertretenen Staaten an unserer gemeinsamen Herausforderung zu arbeiten. Wir haben Staatsmännern der ganzen Welt zugehört. Alle waren sich einig: Es ist absolut notwendig, das afghanische Volk beim Aufbau seiner Sicherheitssysteme sowie bei der Stärkung seiner Wirtschaft und seiner Institutionen zu unterstützen. Nur so kann Afghanistan mit seinen Nachbarn Sicherheit in der Region schaffen." 
• Neue Strategie für Afghanistan und Pakistan
• Internationale Afghanistan-Konferenz

Auf der Nordroute
4./5. März 2009
Kathryn Crockart in der Schule
Kathryn Crockart diskutiert mit
Schülern
Photo: Thomas Schaller
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Interviews bei Regionalzeitungen in Bayreuth und Weiden standen für Kathryn Crockart, Konsulin für Öffentlichkeitsarbeit am amerikanischen Generalkonsulat München, auf dem Plan. Auf ihrer Tour durch Oberfranken und die Oberpfalz nahm sie auch an einem vom Bayerischen Rundfunk gestalteten Programm teil. BR-Redakteur Dr. Stefan Meining brachte den Schülern mit einem Dokumentarfilm die Zeit des Nationalsozialismus in der Region Franken und die anschließende Befreiung durch die Amerikaner nahe. Die Schüler des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums in Kronach wollten von Konsulin Crockart wissen, was und wie über diese Epoche in amerikanischen Schulen unterrichtet wird. Weitere Programmpunkte für Konsulin Crockart waren ein Besuch auf dem Truppenübungsplatz der US-Armee in Grafenwöhr und dem Gemeinsamen Multinationalen Trainingskommando (JMTC).  
     

Schwaben ganz international
3. März 2009
Generalkonsul Nelson bei KUKA
Diplomat unter Robotern
Photo: Kathryn Crockart
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US-Generalkonsul Eric Nelson und Kathryn Crockart, Konsulin für Öffentlichkeitsarbeit, besuchten in Augsburg Schüler und Lehrer des Jakob-Fugger-Gymnasiums sowie die Internationale Schule Augsburg, die im September 2005 ihre Pforten öffnete. Derzeit arbeiten an der International School Augsburg 36 Lehrer aus 16 Nationen. Die Schule sieht es als ihre Aufgabe,  ein offenes Schulumfeld zu schaffen, in dem Toleranz und Achtung gefördert werden. Generalkonsul Nelson und Konsulin Crockart besichtigten bei ihrem Besuch in Schwaben auch das Unternehmen KUKA, einen führenden Roboterhersteller mit intensiven Geschäftsverbindungen in die USA. Seit bei KUKA im Jahr 1977 der erste Industrieroboter "das Licht der Welt erblickte", hat sich die Firma einen Spitzenplatz in der Roboterproduktion erobert. Zu einem interkulturellen Dialog trafen sich Generalkonsul Nelson und Konsulin Crockart danach mit der Alevitischen Gemeinde Augsburg. In Augsburg leben etwa 5.000 Aleviten. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete über den Besuch der US-Diplomaten bei KUKA, die türkischen Medien über den Besuch bei den Aleviten. Der Besuchstag in Schwaben endete für Generalkonsul Nelson mit einem festlichen Abendessen. Gastgeber waren Fürst Hubertus und Fürstin Alexandra Fugger von Babenhausen. Zu den Gästen gehörten auch der Augsburger OB Dr. Kurt Gribl und Staatssekretär Franz Pschierer.   
 

US-Delegation in NATO-Schule und im Marshall-Zentrum
20. Februar 2009
Kongressabgeordneter Tanner mit Vertretern der NATO-Schule

von links: Stellvertretender Schul-
kommandeur Oberst Enrico Werner,
der US-Kongressabgeordnete John
Tanner, NATO-Schule Kommandeur
Oberst James J. Tabak, Oberstabs-
feldwebel Claude J. Schmitz

Photo: NATO Schule
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Zum ersten Mal seit Gründung der NATO-Schule in Oberammergau im Jahr 1953 besuchte eine US-amerikanische Kongressdelegation die einzigartige Ausbildungseinrichtung des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. John Tanner, US-Kongressabgeordneter und Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO, traf sich mit Führungs- und Spitzenkräften der NATO-Schule Oberammergau und des George C. Marshall Zentrums für Sicherheitsstudien in Garmisch. Schwerpunkte der Informationsreise waren für die überparteiliche US-Kongressdelegation die verschiedensten NATO-Ausbildungsprogramme, die Beziehungen der NATO und der EU zu Russland sowie die Fortführung der Stabilisierungs- und Wiederaufbauarbeit in Afghanistan. "Die NATO-Schule und das Marshall-Zentrum spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten auf die uns im 21. Jahrhundert bevorstehenden Sicherheitsherausforderungen vorzubereiten", erklärte Tanner. "Die Programme zur Förderung von Zusammenarbeit in Sicherheits- und Verteidigungsfragen zwischen verbündeten Regierungen sind in Zeiten globaler Wirtschaftszwänge äußerst wichtig. Gerade dann nämlich sehen sich Regierungen mit knappen Budgets und zunehmenden transnationalen und asymmetrischen Bedrohungen konfrontiert."  Die NATO-Schule in Oberammergau ist die führende internationale Ausbildungseinrichtung, die operative militärische Prinzipien nicht nur theoretisch vermittelt. Seit ihrer Gründung vor 55 Jahren hat sie mehr als 185.200 Offiziere und nichtmilitärische Lehrgangsteilnehmer aus Ländern der NATO-Allianz und anderen Partnerstaaten ausgebildet. Das Marshall-Zentrum  ist ein deutsch-amerikanisches Institut für Europäische Sicherheitsstudien und sieht sich deutsch-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungsthemen verpflichtet.  

Neue Ära der Zusammenarbeit 
6.-8. Februar 2009
US-Vizepräsident Biden und der bayerische Ministerpräsident Seehofer
 US-Vizepräsident Biden mit dem
 bayerischen Ministerpräsidenten
 Seehofer (links)
 Photo: Marc Ermer
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US-Vizepräsident Joe Biden besuchte bei seinem ersten offiziellen Auslandsbesuch die bayerische Landeshauptstadt und nahm an der 45. Münchner Sicherheitskonferenz teil. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz treffen sich jährlich hochkarätige internationale Vertreter der Sicherheits-, Außen- und Verteidigungspolitik. Die Zukunft der NATO und die Europäische Sicherheitsarchitektur, die Nichtverbreitungs- und Nuklearwaffen-Problematik, Herausforderungen einer neuen Weltordnung sowie regionale Krisen wie in Afghanistan, Nahost, im Zentralkaukasus und auf dem Balkan standen heuer zur Diskussion. Die hochrangigste US-Delegation seit Bestehen der Konferenz wurde von Vizepräsident Joe Biden angeführt. An dem Konferenzwochenende fanden auch eine ganze Reihe bilateraler Gespräche statt. In seiner mit Spannung erwarteten Rede – der ersten außenpolitischen Grundsatzrede der neuen US-Regierung – betonte Vizepräsident Biden: "Es ist mir eine Ehre, eine neue Regierung zu vertreten und hoffentlich auch ein neues Zeitalter." Weiter versicherte er: "Amerika und Europa verbinden gemeinsame Ideale. Bei der Suche nach Partnern in einer immer komplexeren Welt verlassen wir uns immer noch mehr aufeinander als auf andere."
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• "Unsere Partnerschaft ist für uns alle ein Gewinn". Vizepräsident Bidens Redetext auf Englisch (pdf)
• Wir halten Sie auf dem Laufenden! (engl.)
• Vizepräsident Bidens Biografie (engl.)

Stark und wettbewerbsfähig ins 21. Jahrhundert
24. Januar 2009

Präsident Barack Obama
In der ersten wöchentlichen Ansprache seit seiner Amtseinführung erörterte der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, wie der American Recovery and Investment Plan zur Konjunkturbelebung beitragen wird. "Es handelt sich nicht nur um ein kurzfristiges Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen", betonte er. "Es ist eine Investition in unsere wichtigsten Anliegen wie Energie und Bildung, in das Gesundheitswesen und in eine neue Infrastruktur. Diese Investition ist notwendig, wenn wir im 21. Jahrhundert stark und wettbewerbsfähig bleiben wollen." In seiner Ansprache ging Präsident Obama auch auf Details ein: Im Rahmen des Plans wird das Stromnetz durch die Verlegung von mehr als 3.000 Meilen an Übertragungskabeln modernisiert. 2,5 Millionen Gebäude werden wetterfest gemacht. Krankenversicherung für mehr als acht Millionen Amerikaner,  deren Krankenversicherungsschutz in Gefahr ist, wird gewährleistet.  90 wichtige Häfen werden gesichert. 10.000 Schulen werden renoviert. Die Zahl der Wissenschaftsstipendien wird verdreifacht. 
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